Archive for the ‘europäische Energie-/Klimapolitik’ Category

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Wer bietet weniger?

28. November 2008

Unter dem Motto „Time to lead!“ haben WWF, FoE Europe, Greenpeace und das Climate Action Network eine Aktion gestartet, um unsere „leader“, die Staats- und Regierungschefs der EU jetzt endlich zum Klimaschutz zu bewegen. Schaut man sich den zugehörigen YouTube-Clip an, fragt man sich schon, warum bloß niemand die Luft aus Merkels demonstrativ zur Schau gestellten Muskeln lässt – schließlich ist sie höchstens in der Disziplin „Klimaheuchelei“  als leaderin bekannt.

Aber das ist bei weitem nicht der einzige Misston in dieser konzertierten Aktion.

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Power to the People!

22. November 2008

basistext_stromkonzerneWenn es um die weltweite Energiewende geht, dann kommt man nicht drum herum, sich mit näher mit der Rolle der Energiekonzerne zu beschäftigen. Der neue Attac-Basistext „Power to the People – Den Stromkonzernen den Stecker ziehen!“ tut genau das im Detail.

Die Welt der Stromversorgung beginnt hinter jeder unserer Steckdosen – und wird nahezu uneingeschränkt beherrscht von vier großen Stromkonzernen: E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW. Das einzige Gesetz, das dort Geltung hat, heißt: „Vier gewinnt!“ Von diesem Vierstromland handelt der AttacBasisText. Die AutorInnen erläutern die Funktionsweise des wundersamen Landes und gehen den vielen Ungereimtheiten dort auf die Spur. Ihr Blick über den Tellerrand zeigt, dass Stromkonzerne keine Lösung für die weltweite Zukunft der Energieversorgung sind. Zum Glück sind Alternativen denkbar, wie Stromversorgung ganz anders organisiert werden könnte. Und viele Menschen haben schon angefangen, für sie zu kämpfen und sie zu verwirklichen.

„In diesem AttacBasisText wird eine klare Position bezogen: Wer für eine soziale, ökologische und demokratische Energieversorgung eintritt, muss die Eigentumsverhältnisse im Vierstromland in Frage stellen. Die vier Riesen müssen weg!“

Hier geht es zur Leseprobe.

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OECD: Biokraftstoffpolitik ist teuer und ineffektiv

23. Juli 2008

Die Politik zur Förderung von Biokraftstoffen in OECD-Staaten ist teuer, aus klimapolitischen Erwägungen eher ineffektiv und trägt zu steigenden Lebensmittelpreisen auf dem Weltmarkt bei. Das hört sich für uns zunächst nicht neu an. Allerdings erscheint uns diese Nachricht trotzdem berichtenswert, da es eine kürzlich erschiene OECD-Studie ist, die zu diesem Ergebnis kommt. Und die OECD ist bekanntlich nicht eine von den üblichen Verdächtigen, die Ökos oder Globalisierungskritikern besonders gewogen ist. Doch tatsächlich kam die OECD schon in ihrem 2007 erschienen Agriculture Outlook zu einem ähnlichem Ergebnis.

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WTO: Ökozölle vs. Realität

21. Juli 2008

Heute berichtet die taz über Diskussionen auf europäischer Ebene über die Einführung von sog. „Ökozöllen“. Das sind Zölle, die Produktionskosten ausgleichen sollen, die durch harte Umweltauflagen steigen und Unternehmen um globalen Wettbewerb benachteiligen. Wenn auf ausländische Produkte dann diese Kostendifferenz als Zoll erhoben wird, ist wieder Wettbewerbsgleichheit angesagt. Und die Umwelt gewinnt, weil die EU stärkeren Klimaschutz vereinbaren kann.

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Europa greift nach Wüstenstrom

6. Mai 2008

Solarthermiekraftwerk in ArizonaDer Mann am Tresen redet sich in Rage. Das macht er nach ein paar Bier gerne mal. Wild gestikulierend erklärt er seinen Zuhörern die Weltlage. Das Thema seines heutigen Vortrags: Der Klimawandel. Die Politik mache doch eh was sie wolle… und dann die Amerikaner. Dabei gebe es eine einfache Lösung für all die Probleme mit Energie und Klima und überhaupt: „Wenn man einfach die Sahara mit Solaranlagen zupflastern würde, wären die Energiesorgen der Industrieländer gelöst und der Klimawandel gestoppt.“ Read the rest of this entry ?

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Aufstand der Hungrigen

15. April 2008

Die Massenproteste in Entwicklungsländern gegen den globalen Hunger der vergangenen Tage verweisen auf zentrale Missstände der gegenwärtig weltweit betriebenen Klimapolitik. Erstens: für das komplexe Problem des anthropogenen Klimawandels gibt es keine einfache, rein technische Lösung. Zweitens: Klimapolitik hat nicht bloß ökologische, sondern weiterhin soziale Gerechtigkeitskriterien zu erfüllen. Mitigation und Adaptation – also die Verhinderung oder die Begrenzung der globalen Erderwärmung und die Anpassung an die negativen Folgen desselben, insbesondere für Entwicklungsländer – müssen zusammen gedacht werden. Read the rest of this entry ?

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Gaga-Gabriel und die Lala-Landesbanken

3. April 2008

Heute morgen im Zug. Ich lese Zeitung…

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