Archive for the ‘Klima-Allianz’ Category

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Terminhinweis: Kohle für wen? Klimagerechtigkeit in Berlin

15. Dezember 2008

Morgen gibt’s ne interessante Veranstaltung in Berlin, die nach Klimagerchtigkeit international und vor Ort fragt. In der Einladung heißt es zum Beispiel:

Zugleich ist bei dem Ruf nach ‚Klimagerechtigkeit‘ und nach einem Umbau der Energieversorgung in Berlin auch nach möglichen sozialen Folgen hier in Berlin selbst – etwa für Beschäftigte, AnwohnerInnen oder VerbraucherInnen – zu fragen.

Solche Veranstaltungen finden wir natürlich super!

WEED, BUND, BER, die klima-allianz & die BI ‚Nein zum Kohlekraftwerk‘ laden ein:

Veranstaltung: „Kohle für wen? Klimagerechtigkeit in Berlin“

Der globale Klimawandel schreitet voran, die internationale Klimapolitik kriecht nur im Schneckentempo – und große Energiekonzerne wie Vattenfall planen weitere neue Kohlekraftwerke. Anfang 2009 will Vattenfall bekannt geben, ob auch in Berlin ein riesiges neues Kohlekraftwerk gebaut werden soll. Ein solches Vorhaben wäre nicht nur ökologisch ein Desaster, sondern wäre auch aus Gründen internationaler Gerechtigkeit abzulehnen.

Die Veranstaltung „Kohle für wen?“ stellt das Konzept der ‚Klimagerechtigkeit‘ vor und wird die Folgen der Kohlekraftnutzung kontrovers diskutieren.

Termin: Dienstag, 16. Dezember 2008 ab 19:00

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Demos am 13.09. – E.ON und Vattenfall stoppen, Kohlekraftwerke verhindern!

9. September 2008

Die Klima-Allianz ruft zu zwei Demos in Brandenburg und Hessen auf. Hier der Aufruf:

Am kommenden Wochenende ist es soweit: tausende Menschen werden bundesweit gegen die geplanten 25 neuen Kohlekraftwerke und vor allem gegen die Klimakiller von Vattenfall und E.ON an den Standorten Staudinger (bei Hanau) und Jänschwalde (bei Cottbus) demonstrieren. Ob Menschen aus der Kirche, den Umweltverbänden, von attac, aus Jugend- und Entwicklungsorganisationen – gemeinsam werden wir ein klares Zeichen gegen die klimafeindliche Technologie von gestern setzen und Stromkonzernen für ihre Kraftwerkspläne die Rote Karte zeigen.
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Die Kuschelzeit ist vorbei: 10.000 in Deutschland, 100.000 weltweit

8. Dezember 2007

Heute war globaler Klima-Aktionstag. Weltweit waren Hunterttausende auf der Straße, um ihren Regierungen wegen inkonsequenter Klimapolitik aufs Dach zu steigen: Zum Beispiel in London 10.000, in Athen 3000, auf Bali selbst 2000, und in Taipeh 1500 Menschen.

Auch in Deutschland gab es die ersten große Klimaschutz-Demo. In Berlin demonstrierten 5000 gegen die Klima-Heuchelei der Bundesregierung. In Neurath bildeten 3000 eine Menschenkette um den Bauplatz des größten Kohlekraftwerks in Europa. Bundesweit waren 10.000 Menschen auf der Straße. Das ist ein großer Erfolg, denn nur wenn wir die öffentliche Stimmung in realen politischen Druck umsetzen, wird es auch reale Veränderungen geben. Die Kuschelzeit ist seit heute vorbei!

Zwar lag die Zahl der DemonstrantInnen noch unter denen anderer großer gesellschaftlicher Konfliktfelder. Aber auch in anderen Ländern wie Großbritannien, wo im letzten Jahr 20.000 Menschen allein in London auf der Straße waren und welches gerne als Beispiel für eine entstehende Klimabewegung genannt wird, brauchte es mehrere Jahre, bis der Klima-Aktionstag ein etabliertes Datum war. Deshalb ist der erste globale Klima-Aktionstag in Deutschland ein wichtiger Schritt.

Und wie Sven Giegold es in seiner Rede in Neurath treffend auf den Punkt gebracht hat:

Das darf nicht wieder für lange Zeit die letzte bundesweite Demo der Umweltbewegung gewesen sein. Attac wird sich dafür einsetzen, dass die Klima-Allianz die Menschen immer wieder auf die Straße bringt. Wir wissen: Mit jedem Unwetter und Hitzesommer, jeder Dürre und Hugersnot in den Ländern des Südens wird unsere Bewegung wachsen! Wir sollten von der Anti-Atom-Bewegung lernen: Die Bauplätze der Kohlekraftwerke und Billigflughäfen warten auf die ersten Besetzerinnen und Besetzer!

 

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Mehr Kohle für Hamburg

16. November 2007

800px-gelsenkirchen_kraftwerk_scholven.jpgDer Hamburger CDU-Senat und der Energiekonzern Vattenfall haben sich über den Bau eines neuen Steinkohlekraftwerkes in Hamburg-Moorburg geeinigt. Während der Stromkonzern zunächst nur einen Kraftwerksblock bauen wollte, sollen jetzt auf drängen des Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust gleich zwei Blöcke mit einer Gesamtleistung von etwa 1640 Megawatt Strom und 650 Megawatt Fernwärme entstehen. Dies entspricht einem jährlichen Ausstoß von ca. 9 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Zudem müssen negative Folgen für den Natur- und Gewässerschutz an der Elbe befürchtet werden. Was bleibt uns da noch anderes zu sagen als: Besten Dank Kohle-Ole – so wird Klimaschutz nicht gemacht! Doch es gibt noch Hoffnung, denn der Bauantrag muss erst noch im Hauptverfahren geprüft werden. Bis dahin heißt es Druck ausüben.

Nicht nur in Hamburg sollen neue Kohlekraftwerke entstehen: Vattenfall & Co planen alleine in Deutschland mehr als 30 neue Kohlekraftwerke. Diese Investitionen in dreckige und überkommende Technologien zementieren die Kohlendioxidemissionen für die nächsten Jahrzehnte und verhindern die Energiewende. Deswegen müssen wir an jeder Baustelle eines neuen Klimakillers für ein anderes Kkohle-karte.jpglima streiten. Die Grünen haben eine interaktive Karte erstellt, welche aufzeigt wo die Klimakiller von morgen entstehen. Dort findest Du auch Infos zu bereits bestehenden Initiativen gegen den Neubau von Kohlekraftwerken. Die Karte ist der ideale Wegweiser für unseren Protest. Wo die weltweit größten Dreckschleudern stehen erfährst Du übrigens auf der website vom Carbon Monitoring for Action. Die deutschen Kraftwerke schneiden demnach im europäischen Vergleich nicht besonders gut ab. Auch der BUND stellt weitere Infos zum Thema Klimakiller Kohle zur Verfügung.

Nächste Stationen des bundesweiten Protestes gegen die Klimakiller-Kraftwerke sind Berlin und Neurath, denn am 8. Dezember ist globaler Klima-Aktionstag. Seit gestern kanst Du Dich nun auch in die Campact Online-Menschenkette um das Kohlekraftwerk in Neurath einreihen.

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Neurath und Berlin: Jetzt gilt’s!

9. November 2007

Poster für 08.12.Am 08.12. ist globaler Klima-Aktionstag. Und damit dieser Tag, an dem weltweit zehntausende für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen, auch bei uns zu einem deutlichen Zeichen gegen die Klimaheuchelei der Regierung wird, muss die Mobilisierung jetzt in die heiße Phase gehen.

Im Attac-Webshop könnt Ihr Postkarten und Plakate (s. Bild) bestellen und Eure Stadt damit zupflastern.

Und: Organisiert Busse! Der Kraftwerksneubau in Neurath liegt naturgemäß abgelegen. Daher rechnet sich die Anreise per Bus. Am besten gleich in die Mitfahrbörse eintragen. (Die Klima-Allianz stellt auch einen Leitfaden zum Busse organisieren zur Verfügung.)

Klimaschutz braucht Bewegung. Am besten gleich heute anfangen, sich zu bewegen!

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Klima-Allianz mobilisiert für den 08.12.

12. Oktober 2007

Klima-AllianzAm 08.12. ist globaler Klima-Aktionstag – und alle gehen hin. Parallel zu den UN-Klimaverhandlungen auf Bali mobilisiert in Deutschland die Klima-Allianz für konsequenten Klimaschutz. Mit einer Großdemonstration in Berlin und einer Menschenkette um den Kohlekraftwerks-Neubau in Neurath machen wir Druck auf die Regierung – damit aus der Klimaheuchelei endlich Taten werden. Und weil Klimaschutz, Globalisierung und Gerechtigkeit untrennbar miteinander verbunden sind, ist auch Attac dabei (Pressemitteilung).

Am 08.12. ist globaler Klima-Aktionstag – und damit der ein voller Erfolg wird, bist Du gefragt. Was Du tun kannst:

  1. Schon jetzt bei der Online-Menschenkette einreihen!
  2. Alle Freunde, Verwandten und Bekannte mitnehmen!
  3. Postkarten und Plakate bestellen und in Deiner Stadt verteilen!
  4. Einen Bus nach Neurath oder Berlin organisieren!
  5. Hinfahren!

Zu lange schon wird die Klimapolitik von den Interessen der großen Auto- und Energiekonzerne bestimmt. Wir brauchen eine Klima-Bewegung, die endlich Druck für Veränderungen macht. Sei auch Du dabei!

Am 08.12. ist globaler Klima-Aktionstag – Weitersagen!

Noch Fragen? Hier gibt es Antworten.